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Sommerferienprogramm 2010

Ausflug in die Politik und ihre schriftlichen Hinterlassenschaften:

Auf den Spuren des Landes

Ferienprogramm-Gruppen auf Einladung von JuLis und FDP in Stuttgart

 

Pfullingen/Mössingen – In den Landtag und ins baden-württembergische Hauptstaatsarchiv nach Stuttgart zog es im Rahmen des Ferienprogramms Schülerinnen und Schüler aus dem Echaz- und dem Steinlachtal. Die Jungen Liberalen hatten mit den FDP-Ortsverbänden Pfullingen-Eningen-Lichtenstein und Steinlach-Wiesaz alles bestens organisiert. Über 30 Besucherinnen und Besucher ließen sich in die Parlamentsarbeit und die Welt der Archivare einführen. Die breite Palette des Erlebten reichte von einer nachgespielten Ministerpräsidenten-Wahl bis zum Bestaunen handgeschriebener königlich-württembergischer Urkunden.

Nach einer interessanten Einführung in den Politik-Betrieb durch den Besucherdienst des Landtages stand der Reutlinger Abgeordnete Hagen Kluck den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Da ging es um das Für und Wider des Bahnprojekts Stuttgart 21 ebenso wie um das Miteinander von Politikern verschiedener Couleur. Kluck berichtete auch aus seinem Arbeitsalltag und gab freimütig über seine Einkünfte Auskunft, sowie einen Einblick in sein ziemlich unaufgeräumtes Büro. Er ermutigte seine sehr interessierte Zuhörerschaft zum Mitmachen. In einer Demokratie sei es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Meinungen einbringen würden. Und damit könne man nicht früh genug beginnen.

Vom Landtag ging es zum Hauptstaatsarchiv. Hier werden alle möglichen Akten der Landesregierung und der ehemaligen württembergischen Zentralbehörden aufbewahrt. Die dort zugängliche Überlieferung reicht bis ins achte Jahrhundert zurück. Den jungen Besuchern wurde deutlich, dass sie sich in einer unersetzbaren Schatzkammer der württembergischen Geschichte und zugleich in einem modernen Dienstleistungszentrum für die Landesverwaltung befanden. Man war regelrecht fasziniert von der ständigen Ausstellung von „Spuren menschlichen Wollens, Handelns und Erleidens“. Sehr angetan waren die Schülerinnen und Schüler auch von einem Restaurator, der ihnen zeigte, wie man ein uraltes Buch wieder in einen lesbaren Zustand versetzt. 

Bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant Plenum, bei dem man auch den einen oder anderen Politiker zu Gesicht bekam, dankte Hagen Kluck den Organisatoren des Ausfluges. Wibke Steinhilber und Lars Fuhrmann, Tanja Götz und Benedikt Globuschütz, Nikolas Herrmann und Jürgen Jaksch hätten alles bestens vorbereitet. Wer über 30 Schülerinnen und Schüler unversehrt und hochmotiviert nach Stuttgart bringe und auch wieder heil daheim abliefere, habe das richtige Rüstzeug für Führungsaufgaben in der Politik. Der FDP-Abgeordnete freute sich besonders über das Lob aus dem Munde eines Zwölfjährigen: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Politik so viel Spaß machen kann“.


 

Finanzkrise: Hallo und Tschüss?

Junge Liberale Reutlingen Daniel Schröder kritisiert das Vorgehen nach der Finanzkrise.

LICHTENSTEIN. Liberaler Jungpolitiker geht bei dem Thema Finanzmärkte in die Offensive und fordert schleunigst Konsequenzen auf allen Ebenen.

„Das Führungspersonal muss endlich seiner Verantwortung gerecht werden. Wenn eine amerikanische Zeitung den Regierungsstil der Kanzlerin als zeitlupenmäßig bezeichnet trifft das teilweise zu. Dieses Zögern ist aber in vielen Ländern zu spüren. Besonders wenn es um das Thema Banken, Finanzmärkte und Finanzkrise geht. Dabei geht es nicht nur um zögerndes Handeln sondern eben um Verantwortung. Und wenn ich von Verantwortung spreche, meine ich Verantwortung sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft. Es gibt in unserer Region viele vorbildliche Unternehmer, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, doch genauso vermisst man dieses vielerorts. Noch immer sind die gleichen Finanzprodukte und Methoden erlaubt, die allen Volkswirtschaften erst vor kurzem einen enormen Schaden bereitet haben. Damit muss endlich Schluss sein…

Mehr unter:  http://www.schroeder-fdp.de/pressemitteilungen/finanzkrise-hallo-und-tschuss


 

Steuersenkungen alleine reichen den Jung Liberalen längst nicht aus

Bürger entlasten und Kommunen auf stabile Füße stellen

REUTLINGEN. Der Haushaltsplan des Kreistags für 2010 ist vor kurzem veröffentlicht worden. In ihm wird deutlich, dass die krisenverursachten Schwierigkeiten erst noch kommen werden.

Die Jungen Liberalen lobten die liberale Kreistagsfraktion. Ihr Pressesprecher Daniel Schröder, der sich im Moment für die Kandidatur bei der FDP für die Landtagswahl bewirbt, äußerte sich zunächst positiv: „Durch erste Einsparungen konnten die Schulden des Kreises, ohne dass in sozialen Bereichen gekürzt werden musste, zurückgefahren werden. Dieses zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Selbst wenn die größeren Herausforderungen möglicherweise erst in zwei Jahren zu erwarten sind.“

Schröder mahnte aber auch vor blinden Steuersenkungen und fuhr fort: „Ein Blindflug in Sachen Steuersenkungen ist zu vermeiden. Ohne die Entspannung der Finanzlage von Kommunen durch eine Umgestaltung ihrer Einnahmen, wird es immer schwieriger für Gemeinden ihre Pflichten gegenüber den Bürgern zu erfüllen. Dieses muss verhindert werden.“

Momentan sind die Haushalte von Kreis und Kommunen stark von der aktuellen Wirtschaftslage abhängig. Das wollen jedoch die Liberalen durch eine Umgestaltung der Einnahmequellen ändern. Ein Gesetzesentwurf hierzu ist bereits veröffentlicht worden.

Schröder weiter: „Kommunen brauchen feste Einnahmen, sonst sind die Leistungen vor Ort, die gerade uns Liberalen enorm wichtig sind, nicht in dem Umfang zu gewährleisten wie sie nötig sind. Außerdem muss auf den Prüfstand was die einzelne Kommune, das Land oder der Bund übernehmen kann. Desweiteren sollte man schauen, ob in einzelnen Bereichen nicht noch effizientere Lösungen vorhanden sind.“ Als Beispiel für einen Bereich der besser gestaltet werden könnte nannte er die Arbeitscenter. „Hier können sogar erst höhere Ausgaben für die Qualifizierung von Arbeitssuchenden in Kauf genommen werden, um die Arbeitsvermittlung voran und die Menschen in Arbeit zubringen. Denn letztendlich sind Arbeitsplätze gut für die Bürger und gut für die kommunalen Haushalte. Es lohnt sich um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen. Und gibt es etwas sozialeres als Menschen in Lohn und Arbeit zu bringen?“

Weitere Informationen zur Gemeindefinanzreform

Gesetzentwurf


 

Junge Liberale wollen Landtagskandidaten stellen

„Das Land hat neue Impulse nötiger denn je.“

Mit dem 22-jährigen Bewerber, Daniel Schröder, soll endlich Schluss mit einer Politik sein, die reaktionär handelt. „Baden-Württemberg braucht eine moderne Politik mit Mut“.

Schröder weiter: „Ich werde mich für die Bürger und ihre Rechte stark machen, denn die letzten Jahre zeigten doch, dass der Mensch immer weiter aus dem Blickfeld der Politik geraten ist.“ Mit diesem Satz äußert er seine Empörung über die immer weiterausufernden Überwachungen des Staates beispielsweise durch die Datenvorratsspeicherung und dem diesjährig eingeführten elektronischen Entgeltnachweises (ELENA).

Das Durchschnittsalter der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag von über 57 Jahren bedeutet, „dass eine Verjüngung nun endlich stattfinden muss. Junge Menschen brauchen wieder eine starke liberale Stimme im Parlament“, so Daniel Schröder.

Als einziger Bewerber für die Landtagswahl im Wahlkreis Hechingen-Münsingen wird er ein eigenes Programm mit dem Titel „Eine faire Gesellschaft: Transparenz, Offenheit und Chancen“ für die Bewerbung veröffentlichen. Durch dieses Angebot möchte Schröder die Bürger bereits im Vorfeld mit in den Kandidatenwahlprozess, der sonst meistens nur intern abläuft, einbeziehen und eines seiner Wahlziele „Mehr Transparenz“ anpacken.
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Pressemitteilung: Bezirkskongress in Ulm

Reutlinger stellen zwei Bezirksvorstände

Der Bezirkskongress, am vergangenen Samstag, war ein voller Erfolg für die Jungen Liberale Reutlingen.


Nach einem etwa vierstündigen Bezirkskongress, war klar, dass die Jung Liberalen an alte Zeiten mit einer starken liberalen Jugendorganisation in der Region Reutlingen anknüpfen können.
Zukünftig stellen die JuLis Reutlingen mit Daniel Schröder, der nun für den Bereich der Neuen Medien zuständig ist und Benedikt Globuschütz, dem neuen Schatzmeister, zwei Vertreter im Bezirksvorstand. Um kurz nach halb acht abends, standen auch die Delegierten für den Landeskongress fest. Hier sind gleich drei Reutlinger Jung Liberale vertreten. Mit Viktoria Bilge und Axel Albrecht, die als Ersatzdelegierte, sich auf spannende Aufgaben auf Landesebene freuen und Daniel Schröder, der beim ersten Anlauf auf Bezirksebene Delegierter wurde, sind drei aus Reutlingen und Umland stammende auf alle Fälle beim kommenden Landeskongress der Jungen Liberalen Baden-Württemberg in Mannheim dabei.


 
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